Mechernich - Zentralort der großen Flächengemeinde
"Stadt Mechernich"
(entnommen aus Mechernich.de:) Mechernich im Kreis Euskirchen liegt im Süden des Landes Nordrhein-Westfalen im Naturpark Nordeifel, 188 - 525 m ü.NN, mit geologischen, botanischen und kulturhistorischen Besonderheiten.
Hoheitszeichen / Wappen:
Der Ursprungsgemeinde Mechernich ist am 06.08.1935 durch den Oberpräsidenten der Rheinprovinz erstmalig das Recht zur Führung eines Gemeindewappens verliehen worden, bei dessen Gestaltung folgende Historik und Symbole ihren Ausdruck gefunden haben:
1. Die Grafen von Blankenheim haben neben anderen Geschlechtern über 500 Jahre in Mechernich geherrscht, daher im oberen Feld des geteilten Schildes deren Wappen, der schwarze Löwe mit dem fünflätzigen Turnierkragen im goldenen Feld.
2. Der Bergbau hat Mechernich in der Vergangenheit das besondere Gepräge gegeben. Im unteren Feld des Gemeindewappens befinden sich deshalb Schlägel und Eisen in der Form, in der sie auf dem Zunftwappen der Bergleute (Bergmannswappen) abgebildet sind.
Nach der kommunalen Neugliederung beschloss der Rat, das Wappen der bisherigen Gemeinde Mechernich unverändert für die neugebildete Gemeinde zu übernehmen. Der Regierungspräsident in Köln hat mit Urkunde vom 09.02.1973 genehmigt, dass das Wappen wie folgt beschrieben geführt werden darf: Geteilt; oben in Gold (Gelb) ein schreitender, rot-bezungter und -bewehrter Löwe, belegt mit einem durchgehenden, fünflätzigen roten Turnierkragen; unten in Blau zwei gekreuzte silberne (weiße) Hämmer.
Die Führung und Verwendung des Wappens in jedweder Form durch Dritte bedarf gem. § 3 der Hauptsatzung der Stadt Mechernich der schriftlichen Genehmigung durch die Stadt.
Ein Wappen für Lorbach ?
© histor-IG-lorbach / Hubert Schmitz
Dieser Wappenentwurf entsteht auf der Basis der unten aufgegliederten Aspekte. Er stützt sich nicht nur auf landschaftliche, soziale und geschichtliche Themen. Auch die gegenwärtigen „rasanten“ Veränderungen, die an dem 350-Seelendorf nicht spurlos vorübergehen, finden ihren Niederschlag unter dem „globalen“ Gesichtspunkt. Es ist der Versuch, den Bogen über die Gegenwart in die Zukunft zu schlagen, der gleichzeitig die Weltoffenheit des kleinen Eifeldorfes dokumentiert.
Symbol |
Bedeutung |

|
Landschaftliche Aspekte: Die drei „Hausberge“ Pflugberg (Alsen), Lichtert und Galgennöck sind die markanten landschaftlichen Merkmale. Zwischen ihnen - am Ende eines nach Osten hin offenen Hochtales - liegt hufeisenförmig eingebettet das Dorf Lorbach. (Grafik: © HSL) |
|
Landesgeschichtliche Aspekte: Lorbach gehört über Jahrhunderte, bis zur Besetzung durch die französischen Revolutionstruppen 1794, zur Herrschaft Blankenheim. Daher die Übernahme des Blankenheimer Löwen, entnommen aus dem Stadtwappen Mechernichs, allerdings nur einen Ausschnitt davon. Mit der deckungsgleichen Übernahme soll gleichzeitig die Verbundenheit mit der Kommune / Stadt Mechernich dokumentiert sein. (Grafische Bearbeitung: © HSL) |
|
|
Sozial- und dorfgeschichtliche Aspekte: Ackerbau (Pflug) sowie Bergbau (Schlägel und Eisen) garantieren über Jahrhunderte den Lebensunterhalt der Bewohner und bestimmen entscheidend Leben und Alltag. (Grafische Bearbeitung: © HSL) |
|
|
Kirchengeschichtliche Aspekte: Pfarrgeschichtlich gehört der Ort ursprünglich zur Pfarrgemeinde Weyer, ab 1804 zur neu entstandenen Pfarrgemeinde St. Georg zu Kallmuth. Die Lorbacher Kapelle, ein römisch-katholisches Gotteshaus, wird 1908 errichtet und steht heute als „herausragendes“ Denkmal des religiösen Eigenlebens im Dorfe. Das daneben befindliche grottenförmige Denkmal für die Weltkriegstoten bildet in den Augen der Lorbacher ein Ensemble mit der Kapelle. (Grafiken: © HSL) |
 |
Globale Aspekte: Die Grafik des Globus steht für die Gegenwart und dokumentiert in ihrer Vielfarbigkeit die Heterogenität der Dorfbevölkerung, wie sie sich in den vergangenen fünf bis sechs Jahrzehnten ausgebildet hat.
Die Grafik ist gleichzeitig Spiegel dessen, wie die Dörfler die gegenwärtige globale Welt erleben mit ihren unterschiedlichen Zonen und Problemfeldern, mit ihrem Reichtum und ihrer Vielfalt.
Die globalen Linien symbolisieren die Wege der Mobilitätsströme rund um den Erdball sowie die Wirtschafts-, Daten- und Medienströme. Die Welt – ein Dorf!
Die beiden Randfelder der Globusgrafik rechts und links versinnbildlichen Lorbach als Teil des Ganzen durch ihre Öffnung zum umgebenden (grünen) Landschaftsfeld. (Grafik: © HSL) |
histor-IG-lorbach / Hubert Schmitz
|