Das Klappern geht auf frühere Karwochenbräuche zurück. Als gemäß der kirchlichen Karwochenliturgie Kirchenorgel und Glockengeläut "verstummten" (sie flogen ja nach Rom - so die Legende!), war es Aufgabe der Messdiener, mit ihren Holzklappern und Ratschen durch die Pfarrorte zu ziehen, um an Stelle des Glockenläutens eine Viertel Stunde vor Beginn die Christen zum Gottesdienst zu rufen.
In der Karwoche die (angehenden)
Messdiener mit ihren Holzklappern klappernd in Lorbach von Haus zu Haus,
sprechen ihren Ostergruß und reichten einen "Osterpalmen". Der ist eigentlich
ein kleiner Buchsbaumzweig und wurde am Palmsonntag während des Gottesdienstes
in der Pfarrkirche zu Kallmuth, zu der auch Lorbach gehört, gesegnet.
Kleine
Spenden in Naturalien oder Münze als Dank für Messdienerdienste übers Jahr
werden natürlich gerne angenommen und für gemeinschaftliche Unternehmungen
verwendet.
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Sternsinger
unterwegs!
Auch in Lorbach gehen die
Sternsinger von Haus zu Haus, sprechen den Segen und schreiben an die Haustür
20+C+M+B+08
Christus mansionem benedicat.
(Christus
segne das Haus.)
Die drei Dreikönigsgruppen
sammelten in Lorbach für die in Not befindlichen Kinder in aller Welt insgesamt
510 €. Hier ein Foto der Gruppe, die in der Bergheimer Straße unterwegs war:
(von links) Philipp Kündgen, Jan Röllgen, Tim Lopocz,
Betreuerin: Frau
Evertz
Danke den vielen Spendern und den Sternsingern! |