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Karnevalsorden 1987/88Der "Ur"-Orden des ersten Lorbacher Dreigestirns von 1987/88


IG-Karneval - im Spiegel der Presse

Quellen: APS, Kölner Stadt-Anzeiger, 23.01.1988

Das erste Lorbacher Dreigestirn auf der Bühne

Jungfrau Josefa haute kräftig auf den Putz, als das erste Drei­gestirn von Lorbach die Bühne einnahm.
Foto: Marion van der Kraats

 

Lorbacher feierten ihr Dreigestirn
Stramme Mannsbilder sorgten für Stimmung
von Marion van der Kraats


 

 

 

Lorbach (mk) - „Trotz Dollar, Nukem und Börsenknall:
ganz Lorbach feiert Karneval" — Die Lorbacher lassen sich ihre Laune nicht vermiesen, mit Klamauk und Trara feierten die Jecken am Samstag in der ehemaligen Schule.
Grund zum Feiern gab's: Die Lorbacher haben ihr erstes Dreigestirn. Seine Tollität Prinz Mat­thias I. (Jansen), Jungfrau Josefa (Josef Breuer) und Bauer Manni (Manfred Kreuser) geben sich die Ehre - das närrische Volk folgt ihnen willig. In Begleitung des Hofstaates, die feschen Fun-kemariechen Michaela, Anja, Bettina und Sonja Evertz sowie Anita Breuer, eroberten die Majestäten die Herzen der Gäste im Sturm.
Mit einem bunten Programm unterhielt der TuS Lorbach die Gäste. Sitzungspräsident Josef Steffens konnte einige Lecker­bissen präsentieren. Das Mäd­chenballett Lorbach ließ die Beine wirbeln und Röckchen schwingen — in den Augen der männlichen Zuschauer begann es zu blitzen. Da musste das Männerballett Lorbach sich an­strengen, um mithalten zu können. Doch eins war sicher: die Lacher hatten die strammen Mannsbilder auf ihrer Seite.
Deftiges und Vergnügliches kam aus der Bütt. Ob „Ne Jemütliche" (Albert Ferber), „Ne arme Ehemann" (Peter Evertz), „Ne arme Deufel" (Günter Steffens), „Ne Tupmann" (Franz Hess) oder „Ne dolle Tünn" (Toni Nießen) — die Humoristen brachten das Publikum mit Kalauern und Witzen in Stimmung.
„De Schmal und de Schwer" (Dieter Friedrichs und Toni Bartsch) reihten sich mit ihrem Vortrag in diesen Reigen. Munteren Gesang lieferte das Trio Daniela Glehn, Sonja Latz und Petra Keischgens als „Die Krohlbachlerche".
Kaum losgelassen gab Jung­frau Josefa lockere Sprüche zum Besten. „Unsere Dekoration ist Spitze — der Gürzenich ist dagegen 'ne Markthalle", lobte sie die Arbeit von Dekorateur Willi Ziegler. Auch der Sitzungspräsident bekam sein Fett weg: „Der hat sein Zeitgefühl verloren — die Kindersitzung ist doch erst nächste Woche!"

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

© Design, Grafiken, Bilder, Texte, Sounds: Hubert Schmitz, Lorbach (HSL). Ansonsten Angabe des jeweiligen Autors, des Bildeigentümers, der Quelle.
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