auf der Straße zwischen Lorbach und Bergheim wenige Hundert Meter vor Lorbach anhalten (möchten), um die herrliche Ausssicht über die Eifellandschaft zu genießen ... ? So schweift der Blick (nordöstlich) über das Feytal und über Holzheim zum Astropeiler auf dem Stockart (Wissenschaftsdenkmal!), östlich über Nöthen zum Hirnberg und dem markanten Michelsberg, südöstlich über Weyer sogar bis zur 40 km entfernten Hohen Acht, dem höchsten Eifelberg und Zeugen aus der Vulkaneifel. Nicht von ungefähr ist dieser Schauplatz mit einer "Eifel-Blicke" Station geadelt, die wenige Meter höher am Galgenück, dem nördlichen Lorbacher Hausberg, leicht zu erreichen ist. |
Der Blick in östlicher und südöstlicher Richtung "gibt die für Kalkgebiete der Eifel bezeichnende Verteilung von Wald und landwirtschaftlich genutzten Flächen wieder: Acker und Grünland auf ebenen und wenig geneigten Lagen, Waldreste meist nur an steilen Hängen und auf flachgründigen Felskuppen" (Prof. Dr. Wolfgang Schumacher, Flora und Vegetation der Sötenicher Kalkmulde, Bonn 1977). Am Horizont sind die dichten Wälder östlich von Bad Münstereifel zu erkennen mit dem "Michelsberg", die auf anderem Untergrund gewachsen sind als dem Kalkgestein der Eifeler "Kalkmulden". - Lorbach selber liegt ganz am Rande der Sötenicher Kalkmulde und am Übergang zum Buntsandstein des sogenannten Mechernicher Dreiecks. |