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APS:
Peter Stoltz (vorne) und Peter Schnichels schachten die Fundamente für das Ehrenmal aus. 1949
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Foto: Dahmen/Keischgens
Am 1. Mai 1950 wird das Denkmal für die Gefallenen und Vermissten aus beiden Weltkriegen feierlich eingeweiht, aber nicht durch den Ortspfarrer Eugen Kranz, sondern der Rektor (Pfarrer ) der Kirchengemeinde Eiserfey war dazu bereit..
Pfr. Eugen Kranz von Kallmuth erklärte im Vorfeld dazu, dass bei dem Ehrenmal von Lorbach, dessen Bau inzwischen begonnen wurde, er oder eine kirchliche Stelle in keiner Weise herangezogen worden sei. Jedoch komme eine kirchliche Segnung nur infrage, wenn der Entwurf des Denkmals durch das Generalvikariat in Aachen genehmigt worden sei.
HSL
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Das Bauwerk-Ensemble "Ehrenmal für die Kriegstoten" und die 100 Jahre alte Dorfkapelle" hat seinen Platz "auf dem Knippchen", dem erhöhten Teil der Michael-Schumacher-Straße, etwa in der Mitte des Verlaufs der früher so genannten Dorfstraße. Es ist der Ort, an dem man sich trifft, um in dörflicher Gemeinschaft an Gottesdiensten, Andachten, Totenwachen |
teilzunehmen oder bei Gedenkfeiern für die Gefallenen der beiden Weltkriege.
Die hohe Wertschätzung für diese Bauwerke lässt sich an der Beteiligung ablesen, die bei Reparatur- oder Pflegearbeiten über Jahrzehnte hinweg in Form von Geld oder Handarbeit wohl von allen Bewohnern erbracht wird.
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Das kleine katholische Gotteshaus, in der "Maria zur immerwährenden Hilfe" besonders verehrt wird, wurde im Jahre 1908 erbaut.
Mehr unter Vereine > Kapellenverein. |
Der Erbauer des Ehrenmals war Nikolaus Haas aus Unterurholz, der es zum Preis von 700 DM fertig stellte. Freiwillige Spenden und kostenloser Arbeitseinsatz aller ermöglichten es, alles zu finanzieren.
Die grottenförmige Gedenkstätte für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege wurde am 1. Mai 1950 eingeweiht. In ihr erinnern Fotos und Namensschilder an die 23 Toten der beiden Weltkriege. |
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Foto: Dahmen/Keischgens
Dicht gedrängt stehen die Einwohner Lorbachs während der Einweihung des Soldatenehrenmals auf der Straße vor dem Bauwerk.
Im Hintergrund die Gastwirtschaft "Heinen" mit ihrem massiven Bruchsteinmauerwerk. Ein Fenster ist geöffnet. Links davon sind zwei mit Tannengrün und Zierspirale versehene Pfosten zu sehen, die wohl anlässlich der am gleichen Tag stattfindenden Goldhochzeit Haas den Zugang zum Saal der Gastwirtschaft markieren. Rechts am oberen Bildrand sind mehrere Personen in festlicher Kleidung zu erkennen, die zur Goldhochzeit-Festgesellschaft gehören. Sie stehen auf der Treppe zum Sälchen und verfolgen das Geschehen vor dem Ehrenmal.
HSL |
1914-1918
Matthias Wienand 1891-1914
Peter Esser 1888-1914
Peter Lingscheidt 1885-1914
Johann Evertz 1890-1916
Wilhelm Schumacher 1893-V1917
Bertram Görgen 1894-1918
Dederichs Mathias 1889-V1918
Herman Schumacher 1898-1918
Peter Evertz 1881-1920
1939-1945
Mathias Reitz 1911-1941
Josef Dahmen 1910-1942
Clemens Lorse 1908-1943
Peter Haas 1917-V1943
Peter Henseler 1923-1943
K. Schmitz 1921-V1944
Michael Dahmen 1907-1944
Anton Urbanus 1925-1944
Peter Evertz 1924-V1944
Peter Lingscheidt 1923-V1944
Michael Reitz 1914-V1944
Heinrich Evertz 1912-V1944
Peter Görgen 1918-1944
M. Schneider 1907-V1945 |
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